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Jandl 100

Der 1000jährige Dichterr, für immer jung

Am 1. August 2025 jährte sich der Geburtstag des 1925 in Wien geborenen Gymnasiallehrers und Dichters Ernst Jandl zum ___. Mal.1 An der einen oder anderen Stelle hat man seiner gedacht, insgesamt hat sich – Lyrik halt – nicht allzuviel getan an der „Forschungsfront“ und in den Medien.

101 Jahre? Aber …

Schon klar, das Geburtstagsjahr ist fast um.
Egal: Noch wär der Mann 100 Jahre alt, und sobald er 101 wird, werden wir bloß ein Prozent daneben liegen.

Wir machen Bestandsaufnahme, sammeln Krempel, ziehen Bilanz2 – und bleiben ein paar Jahre am Ball damit, bis zum 111. Geburtstag, grob geschätzt, es sei denn, uns erkiest ein anderes Schicksal.

Der Voglgott, der andre

That’s the one, indeed


  1. Ermittlung der Leser.in zur Bearbeitung überlassen

  2. Die bescheiden ausfällt: Thomas Mann hat gefühlt die 73fache Aufmerksamkeit zu seinem 150. Geburtstag erhalten. Und wurde auch vorher schon breiter gelesen.

Letzte Bewegungen

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literaturzitat

Letzte Worte in der Literaturgeschichte sind verklungen

# Letzte Worte ## William Shakespeare, Richard II. „Aber man sagt doch, dass die Zungen sterbender Menschen, gleich der zauberischen Harmonie zur Aufmerksamkeit nötigen; sparsame Worte werden selten vergebens aufgewandt, denn diejenigen sagen die Wahrheit, die ihre Worte mit Schmerzen atmen müssen.“ – William Shakespeare, Richard II., 2. Akt, 1. Szene / Gaunt ![Georges Danton, Zeichnung](/images/Danton_Wille_Carnavalet.jpg) ## Madame Roland „Madame Roland, auf dem Blutgerüste, verlangte Schreibzeug, um die ganz besondern Gedanken aufzuschreiben, die ihr auf dem letzten Wege vorgeschwebt. Schade, dass man ihr's versagte; denn am Ende des Lebens gehen dem gefassten Geiste Gedanken auf, bisher undenkbare; sie sind wie selige Dämonen, die sich auf den Gipfeln der Vergangenheit glänzend niederlassen.“ – Johann Wolfgang von Goethe; Maximen und Reflektionen; Allgemeines, Ethisches, Literarisches; VII.; Nr. 395 --------------------------------------------------------------------------------

H. Und
Hütte

co-founder / cto

rezensionfilm

Zombies, Zimbos und andere Dingsies

# Zombies, Zimbos und andere Dingsies, _modifiziert_ Der zweite Teil („The Second Wave“) beginnt mit einem kurzen Kapitel über die Filmzeitschrift Revolver, dann folgen die Texte zu Christoph Hochhäusler („Intensifying Life“), Benjamin Heisenberg („Filming Simply as Resistance“), Valeska Griesebach („A Sharpening of Our Regard“), Maren Ade („Filming between Sincerity and Irony“) und Ulrich Köhler („The Politics of Refusal“). Man kann davon ausgehen, dass Abel alle Filme der genannten Regisseurinnen und Regisseure gesehen hat. Wenn er einzelne Filme stärker in den Vordergrund stellt, dann führt das zu Akzentuierungen und Zuspitzungen im Interesse der Leser. Der Materialreichtum ist bei 300 Seiten Inhalt noch groß genug. Besonders gut gefallen haben mir die Analysen von FALSCHER BEKENNER (Hochhäusler, 2005), SCHLÄFER (Heisenberg, 2005) und ALLE ANDEREN (Ade, 2009). Was sagt [Helmut Prinzler dazu](https://www.hhprinzler.de/filmbuecher/berliner-schule/) --------------------------------------------------------------------------------

Christian Johansen

co-founder / cto